Bei den Magnetschwebebahnen wird kein Rollwiderstand erzeugt, was der große Vorteil des Transrapids gegenüber fast allen Landfahrzeugen ist. Um den Zug fortzubewegen, bedarf es keiner Räder, Achsen, Antriebswellen oder Getriebe, die so auch nicht verschlissen werden können oder durch Reibungsverluste möglicherweise ausfallen. Egal wie groß der Platz und das Gewicht der Bahn sind, die Leistung kann entsprechend der Trassierungsmerkmale der Fahrtstrecke eingestellt werden. Sowohl die Umrichter als auch die weiteren Bestandteile des Zuges umschreiben das Betriebskonzept des Transrapids, was also eine Festlegung der Einsatzstrecke ermöglicht. Ein Mindestabstand zwischen dem Zug und dem Fahrweg ist vonnöten, damit die von der Magnetschwebebahn erzeugten Schwingungen und die Krümmung im Fahrweg austariert werden können.

Bei rotierenden elektrischen Antriebsmaschinen ist die Distanz zwischen Stator und Rotor entsprechend geringer. Der Wirkungsgrad von elektrischen Maschinen wird von den Abständen zwischen den Luftspalten bestimmt. Der Wirkungsgrad des Antriebes vom Transrapid ist wesentlich geringer als der Wirkungsgrad von herkömmlichen Elektromotoren. Der Zug muss den Fahrweg eng umschließen, damit sich die Schwebetechnik und die Wirkung des Antriebs voll entfalten. So lässt sich auch die Bezeichnung "Transrapid" leicht nachvollziehen. Die Zusammensetzung aus den lateinischen Wörtern "trans" - zu deutsch "über"- und dem Wort "rapidus" - zu deutsch "schnell"- als Produktbezeichnung ist in Deutschland ein Synonym für den Begriff der Magnetschwebebahn an sich. In den meisten anderen Ländern hat sich der englische Begriff für die Magnetschwebebahn - Magnetic Levitation Train (kurz: Maglev)- durchgesetzt. Mit dieser Bezeichnung werden aber auch Magnetschwebebahnen anderer Hersteller als Siemens oder ThyssenKrupp umschrieben.